Gut zu wissen

Das Projekt im Überblick

Zusammenarbeit der 5 Gemeinden Grächen, St. Niklaus, Randa, Täsch & Zermatt im Rahmen des Projekts "Nachhaltiger Geotourismus Mattertal".

Bergsturz Randa
Bergsturz Randa

Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung

Das Bundesamt für Raumentwicklung fördert zwischen 2014-2018 Projekte im Rahmen des Programmes „Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung“. Der Bund fördert mit den Modellvorhaben neue Ansätze und Methoden: Lokalen, regionalen und kantonalen Akteuren wird ein Anreiz gegeben, innovative Lösungsideen in den vom Bund gesetzten Schwerpunkten zu entwickeln und vor Ort zu erproben. Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit einzelner Region sollen verbessert, die Solidarität innerhalb und zwischen den Regionen gestärkt werden.

Beteiligte Gemeinden

Die fünf Gemeinden Grächen, St.Niklaus, Randa, Täsch und Zermatt arbeiten im Projekt „Nachhaltige Geotourismus Mattertal“ zusammen.

Ziele des Projektes

Das Projekt „Nachhaltige Geotourismusregion Mattertal“ will eine regionale Strategie erarbeiten und vermehrt Synergien zwischen der Natur- und Kulturlandschaft sowie der Landwirtschaft und dem Tourismus im Tal erkennen und nutzen. Dazu wurde 2014 ein Projektantrag für das Programm „Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung“ von 2014 bis 2018 beim Bund eingereicht. Im Projektantrag werden sechs Leistungsziele definiert:

  • Erarbeitung einer geotouristischen Nachhaltigkeitsstrategie
  • Sanfte Erschliessung von typischen Naturlandschaften sowie Aufwertung von traditionellen Kulturlandschaften
  • Entwicklung eines Produktportfolios zur monetären Inwertsetzung der Natur- und Kulturlandschaft
  • Verbesserung der regionalen und sektoralen Zusammenarbeit
  • Sensibilisierung der touristischen Leistungsträger und der Gemeinden für regionale Ansätze im Bereich des nachhaltigen Tourismus
  • Verbesserung des Erfahrungsaustauschs mit anderen nachhaltigkeitsorientierten Tourismusstationen

Im Sommer 2014 wurde die finanzielle Unterstützung vom Bund für die Umsetzung des Projektes „Nachhaltige Geotourismusregion Mattertal“ bewilligt.

Aufbau des Projektes

In einer Potenzialanalyse sind drei strategische Themenfelder definiert worden. Im Kern der Themenfelder stehen konkrete Projekte. Dem Geotourismus als regionale Strategie kommt eine übergeordnete Rolle zu:

Themenbereich 1:

Geotourismus als regionale Strategie – Natürliche Ressourcen und Biodiversität wirtschaftlich und touristisch in Wert setzen: Der Reichtum an natürlichen Ressourcen und wissenschaftlich spannenden Phänomenen (z.B. Permafrost) wird heute im Mattertal (tourismus-)wirtschaftlich zu wenig genutzt. Durch Aufarbeiten der Ressourcen und Phänomene in Informationsmaterialien und durch geschicktes Anbieten konkreter Produkte soll dieses Potenzial besser ausgeschöpft werden.

Themenbereich 2:

Kulturlandschaft – Kulturelle Potenziale in Szene setzen: Die heutige Nutzung der Kulturlandschaft im Mattertal hat sich vom ursprünglichen Zweck entfernt (z.B. Suonen, Alpsiedlungen). Neue Nutzungen werden oftmals einzeln und unkoordiniert umgesetzt. Durch bessere Inszenierung, Koordination und Vermarktung kann das Potenzial besser genutzt werden.

Themenbereich 3:

Alpwirtschaft – Vermarkten des Alpabzuges: Typische Produkte der Region sollen besser vermarktet und die Produktion gestärkt werden. Durch eine bessere regionale Zusammenarbeit der verschiedenen Gemeinden können grössere Märkte erschlossen werden; die touristische Nachfrage in Zermatt und in Grächen ist dazu grundsätzlich vorhanden.

Die (tourismus-)wirtschaftliche Nutzung der regionalen Potenziale steht im Vordergrund – unter Berücksichtigung der sozialen und ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit.

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