ferienregion-graechen-st-niklaus-sommer

RESERVATION

Hotels & Ferienwohnungen suchen und buchen unterkünfte Online suchen und buchen

WETTER & WEBCAMS

21.05.2012
8.2°C


FAMILIENURLAUB

Familien Willkommen Signet mit SiSU im Liegestuhl Wandern zum Gletscher, an alten Wasserleitungen, über attraktive Höhenwege, auf Winterwanderwegen oder mit Kindern auf unserem Ravensburger Spieleweg. Danach Entspannung beim Kneippen oder Wellness – Bergerlebnis pur!

PARTNER

Raiffeisen Bank Mischabel-Matterhorn

Weitere Partner

Grächen - Hannig

Aufstieg zu einem der schönsten Aussichtspunkte des Oberwallis.

Marschzeiten:
Grächen - Z'Seew: ca. 1/4 Stunde
Z'Seew - Eggeri: ca. 25 Minuten
Eggeri - Ringchrommo: ca. 1/2 Stunde
Ringchrommo - Nordmannstei: ca. 40 Minuten
Nordmannstei - Brandsunna: ca. 50 Minuten
Brandsunna - Zer Heimiplattu: ca. 1 1/4 Stunden
Zer Heimiplattu - Hannig: ca. 1 1/2 Stunden

Die Hannigalp kann man über mehrere Routen erreichen. Nachfolgend soll der kürzeste und meistbegangene Weg beschrieben werden. Früher war er der wichtigste Waldschleif der Gemeinde, denn er durchquert eine ausgedehnte Waldregion und nimmt etliche Seitenzweige auf. Wir verlassen die Dorfgasse bei der Walliserkanne, wo der Weg vorerst sanft ansteigt, bis wir beim Tennisplatz den Forst betreten.

zum-seeNach 15 Minuten erreichen wir die Wiesenmulde Z'Seew mit dem kleinen Bergseelein. Es lohnt sich , den Weg zu verlassen und ans Ufer desselben zu bummeln, denn im klaren Wasser spiegeln sich Weisshorn und Brunegghorn. Bei Windstille kann dieses einmalige Bild auf den Film gebannt werden.

Im Jahre 1930 wurde am Westufer das erste Kaffeehäuschen eröffnet und 1948 mit dem Bau des heutigen Hotels begonnen. Etwas oberhalb des Sees, rechts am Weg, steht das 1913 erbaute Chalet Wagnière, welches von einem der ersten Gäste Grächens errichtet wurde. Sein Erbauer war der Journalist und Diplomat Georges Wagnière aus Genf, der später zum Ehrenburger von Grächen ernannt wurde. Heute gehört das Haus der Pfarrei Geuensee und wird als Ferienlager für Jugendliche benutzt.

Wir betreten nun wieder den Wald und erreichen bald die Eggeri (oberste Wasserleitung) und gelangen nach einigen Minuten zum "Fleschbrunno", bei dem ein Bänklein zum Verweilen einlädt. Der Sage nach soll die Quelle dieses Bächleins aus den Tränen eines reuigen Mörders entstanden sein, der hier in der Einsamkeit seine Missetat büsste. Einige Schritte weiter oben gewahren wir rechts am Weg den Eingang zu einer eingehagten Waldlichtung, den Ringchrommo.

Im Jahre 1890 wurde an dieser Stelle der Wald gerodet, um einen Platz zu gewinnen, auf dem die Kühe zusammengeführt und aneinander gewöhnt werden. Ein Ringkampf entscheidet, wer Königin wird. Mit der Zeit hat sich darum auch der frühere Name "Stockplatz" (mda. Stock = Baumstrunk, erinnert an das Abholzen) in Richgchrommo (Chrommo = eingezäunte Weide) umgewandelt. Während des Kampfes stehen Frauen und Kinder ringsum auf der Mauer der Umzäunung und verfolgen diesen gespannt. Danach begibt sich der Dorfpfarrer auf einen erhöhten Stein und segnet die Hirten und das Vieh. Die Tiere werden dann durch den Wald hinunter zu den Stallungen der Äbnetalp getrieben.

Nach ungefähr zehn Minuten erreicht man von hier aus dem Nordmannstei. Im Jahre 1896 kam Sekundarlehrer Nordmann aus Basel zum erstenmal nach Grächen, um den Geburtsort des bekannten Humanisten und Pädagogen Thomas Platter kenenzulernen. Es gefiel ihm im damals noch weltvergessenen Bergdorf so gut, dass er während zehn Jahren jeden Sommer seine Ferien in Grächen verbrachte. 1905 kaufte er von der Gemeinde für CHF 50 den Felsblock, auf dem er die Bezeichnung "Nordmannstein" und die Jahrzahl 1905 einmeisseln liess. Unter die überhängende Balm des Felsbrockens liess Nordmann eine Ruhebank hinstellen. Diese wurde nach seiner Abreise entfernt und im darauffolgenden Sommer, wenn er wieder in Grächen weilte, von neuem dorthin gebracht. Der Nordmannstei ist zum Denkmal an den ersten prominenten Grächner Gast geworden und erinnert damit an den Beginn des Tourismus in unserem Bergdorf.

Der Weg biegt nun in einen Graben und steigt dann zum Punkt 1900, zur Brandsunna auf, wo ein Wegkapellchen steht. Ein Mann, der in den schaurigen Felsen der Arischipfa, westlich des Hohtschuggo, in Lebensgefahr hing, gelobte an dieser Stelle ein "Kapälli" zu errichten, falls er gerettet würde.

Nach ca. 20 Minuten mündet der "Schleif" in die Hannigpiste. Der Ort heisst Zer Heimiblattu, denn früher lag hier im Rande des Weges, halb in die Erde versenkt, eine etwa 4 m2 grosse Steinplatte, unter der angeblich ein Schatz verborgen war. Als die Bulldozer den Stein beim Pistenbau zur Seite schoben, kam natürlich kein gleisssendes Metall, sondern nur gemeiner Moränenschutt zum Vorschein.

Der Weg steigt hier vorerst nicht allzu stark und bald beginnt sich auch der Wald zu lichten. Man überwindet noch zwei Geländestufen und kann durch die Alpwiesen gemächlich der alten Hannigkapelle zuschreiten. Aber erst weiter oben beim alten Restaurant vermag man das Gelände der Alp, mit ihren Mulden und Halden, richtig zu überschauen.

 

<< zurück

Sitemap | Impressum
Touristische Unternehmung Grächen AG | | Tel. +41 27 955 60 60
Tourismus St. Niklaus & Region | | Tel. +41 27 956 36 63

Pergamentpapier Unten
webtechnik by augensaft.com Powered by brandnamic